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EINSATZBERICHT
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Datum:
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14.01.2009 | |
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Einsatzart:
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Feuer | |
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Einsatzstichwort:
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Feuer, brennen 2 LKW nach Verkehrsunfall. | |
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Einsatzort:
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BAB A1 zwischen AS Heidenau und AS Hollenstedt Richtung HH | |
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Einsatzbeginn:
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15:08 Uhr | |
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Einsatzende:
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21:00 Uhr |
eingesetzte Kräfte
| FF: Tostedt | ELW1, TLF16/25 | |
| FF: Heidenau | LF8/6, TLF8/18 | |
| FF: Welle | TLF20/40 | |
| FF: Hollenstedt | ELW1 (Florian Harburg 16/60), TLF16/25 (Florian Harburg 16/10) , RW2 (Florian Harburg 16/40) | |
| FF: Rade | TLF16/25 (Florian Harburg 28/10) | |
| FF Wenzendorf | TLF16/25 (Florian Harburg 18/10) | |
| FF: Sittensen | TLF16/25 (Florian Rotenburg 31/16), LF16 (Florian Rotenburg 31/23) | |
| Gemeinde Feuerwehr: | GBM mit PKW, GBM-V mit PKW | |
| Kreis Feuerwehr: | KBM-V mit PKW | |
| DRK: | RTW 31/42 (Lindhorst) NEF 21/31 (LK Stade) | |
| Johanniter | RTW 25/41 (Elstorf) | |
| Polizei: | Div. Wagen |
Bericht:
Schwerer LKW Unfall auf der A 1
Heidenau. Ein schwerer LKW Unfall hat sich am Mittwoch Nachmittag auf der BAB A 1, Richtungsfahrbahn Bremen, zwischen den Anschlussstellen Heidenau und Hollenstedt ereignet. Dieser Unfall, an dem drei LKW beteiligt waren, führte in der Endkonsequenz zu einem Großeinsatz von sieben Feuerwehren aus zwei Landkreisen und Rettungsdienst, schweren Schäden an den Fahrzeugen und der Autobahn und einer stundenlangen Vollsperrung der Autobahn A 1 sowohl in Richtung Bremen als auch in Richtung Hamburg. Um 15.09 Uhr waren die Feuerwehren aus Heidenau und Hollenstedt sowie der Einsatzleitwagen der Gemeindefeuerwehr Tostedt zu einem LKW Brand auf die BAB A 1 zwischen den Anschlussstellen Heidenau und Hollenstedt gerufen worden. Rasch waren die ersten Kräfte auf dem Weg zum Einsatzort, auch Tostedts Gemeindebrandmeister Joachim Vobienke rückte mit aus. Bei Erreichen der ersten Kräfte wurde die Einsatzmeldung dann rasch ausgedehnt, denn ein heftiger Auffahrunfall zwischen drei LKW Zügen hatte sich ereignet, in dessen Konsequenz der auffahrenden LKW, ein mit Schweinehälften beladener polnischer Sattelzug umstürzte und Feuer fing. Auch der mit Containern beladene Sattelzug, auf den der polnische Zug auffuhr, fing durch den Unfall Feuer und prallte noch auf einen weiteren LWK, einen Sattelzug aus der Türkei. Dieser wurde durch das Feuer nicht beschädigt. Zudem war der Fahrer des mit Schweinehälften beladenen Sattelzuges noch eingeklemmt, er konnte im letzten Moment von aufmerksamen Ersthelfern aus der völlig zertrümmerten Fahrerkabine befreit und in Sicherheit gebracht werden. Bedingt durch die sehr umfangreiche Lage an der Unfallstelle wurde eine umfangreiche Nachalarmierung von Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vorgenommen. Rettungswagen des DRK aus Seevetal und der JUH aus Elstorf sowie der Notarzt aus Stade wurden alarmiert, von Seiten der Feuerwehr wurden Tanklöschfahrzeuge aus Rade, Tostedt und Wenzendorf sowie die Feuerwehr Sittensen aus dem LK Rotenburg nachalarmiert. Die ersten Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, der umgestürzte LKW brannte in voller Ausdehnung, und auch der Container-Sattelzug brannte im vorderen Bereich lichterloh. Mit einem massiven Löschangriff wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Parallel wurde der schwer verletzte LKW Fahrer aus Polen versorgt, er kam nach einer notärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung. Leichte Verletzungen erlitt der Fahrer des Container-Sattelzuges, auch er wurde vorsichtshalber in ein Krankenhaus verbracht. Unverletzt blieb der Fahrer des türkischen Sattelzuges. Die Kräfte der Feuerwehr mussten insgesamt fünf C-Strahlrohre und drei Schaumrohre einsetzen, um die brennenden LKW abzulöschen. Besonders die brennenden Schweinehälften erschwerten eine Brandbekämpfung und sorgten für einen massiven Löscheinsatz. Die insgesamt acht eingesetzten wasserführenden Einsatzfahrzeuge mussten das Löschwasser im Pendelverkehr an die Brandstelle bringen. Erst nach einer Stunde war der Brand so weit unter Kontrolle, dass die Nachlöscharbeiten beginnen konnten. Nach und nach konnten die ersten Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden, die Feuerwehr Heidenau verblieb allerdings bis in die späten Abendstunden an der Brandstelle. Bedingt durch die Schwere des Unfalls und die groß angelegten Bergungs- und Löscharbeiten mussten die BAB A 1 beidseitig voll gesperrt werden, die Folge waren kilometerlange Staus auf der Autobahn und recht chaotische Zustände auf den Umleitungsstrecken. Die genauen Ermittlungen zur Unfallursache und zur Gesamthöhe des entstandenen Sachschadens hat die Autobahnpolizei Sittensen übernommen.
Bericht: Matthias Köhlbrandt ( KPW LK-Harburg )
Bilder: Andreas Koch ( FF Sittensen ), Jörn Dieckmann ( FF Tostedt )
Fotos:






































