EINSATZBERICHT

Datum:
07.08.2009
Einsatzart:
TH - Person im Wasser vermisst
Einsatzstichwort:
Technische Hilfeleistung Person im Wasser
Einsatzort:
Tostedt, Ot. Todtglüsingen Baggersee
Einsatzbeginn:
12:46 Uhr
Einsatzende:
18:30 Uhr

eingesetzte Kräfte

FF: Tostedt ELW1, TLF16/25, LF16/12
FF: Todtglüsingen LF8/6, MTW
FF: Meckelfeld LF10/6 (Florian Harburg 36/20) , Boot (Florian Harburg 36/Boot)
FF: Buchholz GW-Wasser (Florian Harburg 11/46), MTW (Florian Harburg 11/68), KdoW (Florian Harburg 11/64) mit Stadtbrandmeister (Florian Harburg 10/99)
Gemeinde Feuerwehr: GBM-V mit PKW (Florian Harburg 40/98)
DRK: RTW 40/41 (Tostedt), NEF 35/31 (Lindhorst)
ADAC: RTH ("Christoph 19" Uelzen)
DLRG Buchholz: MTW (Pelikan Harburg 11/60)
DLRG Neu Wulmstorf MTW, Boot (Pelikan Harburg ?/? )
DLRG Seevetal MTW, Boot (Pelikan Harburg ?/? )
DLRG Hamburg Bergedorf PKW und Sonar System (Pelikan Hamburg ?/? )
Polizei: 5 Wagen

Bericht:

Toter bei Badeunfall in Todtglüsingen

Todtglüsingen Ein Todesopfer hat ein Badeunfall vom Freitag am Baggersee in der Straße „Am Baggersee“ Todtglüsingen gefordert. Dort war am Freitagmittag gegen 12.45 Uhr ein 42-jähriger Mann während eines Badevorgangs untergegangen und nicht wieder aufgetaucht. Zeugen, die dieses beobachtet hatten, alarmierten umgehend per Notruf die Winsener Rettungsleitstelle. Von dort wurden die Feuerwehren aus Todtglüsingen und Tostedt, der Fachzug Wasserrettung der Kreisfeuerwehr mit den Feuerwehren Buchholz und Meckelfeld sowie ein Rettungswagen und der Notarzt des DRK und der Rettungshubschrauber „Christoph 19“ des ADAC aus Uelzen alarmiert. Die Kräfte trafen zügig an der Unglücksstelle ein, nach einer kurzen Einweisung durch Badegäste begann die großflächige Suche in dem See. Trotz intensiver Suche mit mehreren Tauchgängen wurde der Vermiste am Freitag nicht gefunden, die Suche wurde nach fünf Stunden ergebnislos abgebrochen mit der Ausgangslage, dass dem Mann keine Überlebenschance mehr gegeben wurde. Eine Fortsetzung der Suche fand dann am Sonnabendvormittag statt. Mit von der Partie waren erneut die Feuerwehr Todtglüsingen, der Fachzug Wasserrettung sowie die DLRG Ortsgruppe Buchholz. Hin zu gerufen zur Unterstützung mit weiteren Booten und Tauchern wurden die DLRG Ortsgruppen aus Seevetal, Neu Wulmstorf und Buxtehude. Zudem rückte die DLRG Ortsgruppe aus Hamburg-Bergedorf mit einem speziellen Scanning-Sonargerät an, das eine jeweilige Unglücksstelle mittels des Sonars in einzelne Raster scannt und so den See als sichtbares Gewässer mit allen Untiefen darstellt und auch Gegenstände oder eben Menschen unter Wasser wiedergeben kann. Auch ein Leichenspürhund aus Buxtehude von der dortigen Rettungshundestaffel wurde eingesetzt. Mit Hilfe des Leichenspürhundes und auch des Sonargerätes wurden schließlich an drei Punkten Orientierungsbojen gesetzt, wo Taucher erneut mit der Personensuche beginnen konnten. Nach einer gut zweistündigen Vorbereitung und genauen Absuche durch das Sonargerät und den Hund gingen die Taucher von der Feuerwehr und der DLRG schließlich erneut ins Wasser, und nach gut 30 Minuten gab es dann die traurige Gewissheit, dass der Vermisste tot war. Er wurde leblos an die Wasseroberfläche geholt, fast exakt von einer der markierten Punkte. Die weiteren Ermittlungen zur Todesursache hat die Polizei übernommen, für die Rettungskräfte von Feuerwehr und DLRG endete der Einsatz am Sonnabendmittag



Bericht: Matthias Köhlbrand (KPW LK Harburg)
Bilder: Matthias Köhlbrand (KPW LK Harburg), Birger Meyer (SGPW Tostedt)


Bilder: