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EINSATZBERICHT
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Datum:
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So. 04.11.2007 | |
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Einsatzart:
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Verkehrsunfall mit Eingeklemter Person | |
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Einsatzstichwort:
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VU-PKL | |
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Einsatzort:
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K15, kurz vor Heidenau | |
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Einsatzbeginn:
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15:21 Uhr | |
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Einsatzende:
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17:30 Uhr |
eingesetzte Kräfte
| FF: Tostedt | ELW 1, TLF 16/25, LF 16/12, MTW | |
| FF: Hollenstedt | RW2, ELW1 | |
| FF: Heidenau | LF 8/6, TLF 8/18 | |
| FF: Dohren | LF 8/6, MTW | |
| DRK: | 3xRTW (Tostedt,Buchholz,Lindhorst) 1xNEF (Lindhorst) | |
| JUH: | 1xRTW (Elstorf) | |
| Sonstige: | GBM Tostedt mit PKW | |
| ADAC: | RTH "Christoph Hansa" (Hamburg) | |
| Bundespolizei: | RTH "Christoph 29" (Hamburg) | |
| Polizei: | 4x Streifenwagen |
BERICHT
Fünf zum Teil schwerst verletzte Menschen nach Frontalzusammenstoß zweier PKW bei Heidenau Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz
Heidenau. Fünf zum Teil schwerst verletzte Menschen und zwei völlig zerstörte PKW sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls am Sonntag Nachmittag auf der Kreisstraße K 15 zwischen Heidenau und Wüstenhöfen. Dabei waren kurz hinter einer langgezogenen Kurve ein mit zwei Personen besetzter PKW Audi und ein mit drei Personen, darunter einem Kind, besetzter PKW Peugeot nahezu ungebremst frontal aufeinander geprallt. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass beim Peugeot der Motorblock komplett aus dem Vorderwagen gerissen und auf einen angrenzenden Acker geschleudert wurde. Der Audi kam rücklings in einem Graben zum Liegen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden in dem Audi der Fahrer sowie in dem Peugeot der Fahrer und die Beifahrerin teils massiv eingeklemmt. Um 15.21 Uhr wurde durch die Winsener Rettungsleitstelle ein Großaufgebot von Rettungskräften zur Versorgung und Befreiung der Verletzten zu der Unfallstelle geschickt.
Die Feuerwehren aus Heidenau, Dohren und Tostedt sowie der Rüstwagen der Feuerwehr Hollenstedt, vier Rettungswagen vom DRK und der JUH, der Notarzt des DRK und die Rettungshubschrauber „Christoph 29“ der Bundespolizei und „Christoph Hansa“ des ADAC waren binnen kurzer Zeit an der Unfallstelle. Sie fanden ein Bild der Verwüstung vor. Relativ schnell war die Beifahrerin des Audi aus dem Fahrzeug befreit, sie wurde bereits von Ersthelfern versorgt, sie kam im Anschluss mit mittelschweren Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus.
Auch ein Junge der im Peugeot saß, kam äußerlich unverletzt davon, er wurde nach Absprache mit der Notärztin durch die Eltern in das Rotenburger Krankenhaus befördert. Weitaus schwieriger gestaltete sich die Versorgung und Befreiung der beiden eingeklemmten Insassen des Peugeot sowie des eingeklemmten Audifahrers.
Die Rettungsdienstmitarbeiter mussten erst umfangreiche medizinische Versorgungen durchführen, ehe mit der technischen Rettung begonnen werden konnte. Beim Audi musste das Dach mit einer Rettungsschere abgetrennt werden, weiter wurde das Fahrzeug so weit gestreckt und die Fahrerseite geöffnet, dass der schwerst verletzte Audi Fahrer befreit werden konnte. Auch der Peugeot musste mit hydraulischen Rettungsgeräten geöffnet werden, um die schwer verletzten Insassen zu befreien. Der Audifahrer kam mit schweren Bauch- und Brustverletzungen notarztbegleitet in das AK Harburg, die Beifahrerin des Peugoet wurde mit einem Rettungshubschrauber in das AK Altona geflogen.
Der Fahrer des Peugeot kam ebenfalls notarztbegleitet in das Rotenburger Krankenhaus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten nach der technischen Rettung noch auslaufende Betriebsstoffe abstreuen und die Unfallstelle für die Ermittlungsarbeit der Polizei ausleuchten. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar, die Beamten der Polizei Tostedt haben die Ermittlungen aufgenommen. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Totalschaden, die K 15 musste für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt werden.
Bilder: Matthias Köhlbrandt/KPW Harburg
Text: Matthias Köhlbrandt/KPW Harburg
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